KALVARIENBERG


In erster Instanz wurde ‚De Calvarieberg’ (Kalvarienberg) gegen die Seitenfront gestellt, während des Baus vom Hauptgebäude auf dem Emmaüs-Gelände. Die Zementbefestigungen kann man immer noch sehen.

Es stellte sich heraus, dass die Lage gegen die Front des Hauptgebäudes nicht die richtige war. In 1929/1930 wurde der Calvarieberg zur jetzigen Stelle versetzt. Der Calvarieberg wurde mit viel Geduld Stein für Stein abgebrochen und wieder aufgebaut.

Gehen Sie den Calvarieberg, beim Outdoor Spielgarten, mal via einer der Treppen hinauf. Die Sockel, der größte für das Kruzifix und zwei für die Skulpturen von Johannes der Täufer und Maria Magdalena, kann man hier sehr gut betrachten. Wenn Sie sich auf dem größten Sockel befinden und an die Übersichtszeichnung denken, dann werden Sie einen synchronen Zusammenhang mit dem Klostergebäude und den Lindenalleen entdecken.

Der Calvarieberg wurde nach dem Berg Golgotha in Jerusalem benannt. Es heißt, dass Golgotha den Hügel außerhalb der Mauern von Jerusalem ist, worauf Jesus von Nazareth gekreuzigt wurde. Möglicherweise erhielt der Hügel diesen Namen wegen seiner Form, oder war es einfach eine Andeutung für ‚eine Stelle die sich erhebt’. Diese Stelle befand sich unbedingt außerhalb der Stadtmauern, da die Juden keine Exekutionen innerhalb der Mauern von Jerusalem ausführen dürften. Ein Calvarieberg (Kalvarienberg) ist oft auch Teil mancher katholischen Friedhöfe.

Der ehemalige Klostergarten bei Emmaüs wurde nur als Freizeiteinrichtung benutzt; ein Friedhof oder so etwas wurde nie eingerichtet. Im Calvarieberg kann man Gummisteine sehen (nicht über die Steine stolpern….). Früher hatte man einen Dieselmotor darauf montiert. Dieser Motor versorgte die Stromversorgung für das Klostergebäude, die unterschiedlichen Häuser und bis 1977 für den Campingplatz.